COMET - Competence Centers for Excellent Technologies
Das 2007 gestartete Kompetenzzentrenprogramm COMET zielt auf die Intensivierung und stärkere Bündelung der Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft ab. Durch den Aufbau gemeinsamer Forschungskompetenzen und deren Verwertung soll die Technologieführerschaft österreichischer Unternehmen erweitert und abgesichert und der Forschungsstandort gestärkt werden.
Das Programm umfasst 3 Aktionslinien "K1-Zentren", "K2-Zentren" und "K-Projekte", die sich primär durch die Ansprüche an die geförderten Einrichtungen hinsichtlich Internationalität, Projektvolumen und Laufzeit unterscheiden.
In Oberösterreich gibt es ein K2-Zentrum (ACCM) sowie 3 K1-Zentren (Wood, K1-Met, SCCH), die in der ersten Periode (K2-Zentren fünf Jahre, K1-Zentren vier Jahre) knapp 110 Millionen Euro nach Oberösterreich holen. Dieser Zuschlag bedeutet für das Land Oberösterreich einen deutlichen Innovationsschub und trägt zur Erhöhung der Forschungsquote bis Ende 2009 auf 3 Prozent bei.
Überblick über die oö. Comet-Zentren

Austrian Center of Competence in Mechatronics (ACCM)
Das ACCM konnte sich im sehr harten Wettbewerb mit fünf weiteren K2-Anträgen durchsetzen und ist eine weltweit einzigartige Einrichtung in der Mechatronik-Forschung. Insgesamt arbeiten für eine Laufzeit von 10 Jahren 70 wissenschaftliche Partner, wie die JKU Linz, die FH OÖ F&E GmbH oder die Montanuni Leoben und 55 Firmenpartner, wie voestalpine Stahl, Keba oder AVL List zusammen.
Kompetenzzentrum Holz GmbH (48% Tochter der UAR)Wood K plus ist der Forschungsdienstleister für Unternehmen in den Bereichen Materialforschung und Prozesstechnologie (Holz, Verbundwerkstoffe, Chemie, Kunststoff).
Die große Interdisziplinarität und das Know-how von über 75 Forschenden aus den Bereichen Naturwissenschaften, Technik und Technologie sowie Betriebswirtschaft bilden hierfür die Wissensbasis.
www.wood-kplus.at
Mit K1-MET soll die metallurgische Forschung in Österreich weitergeführt werden. Industriepartner sind u.a. voestalpine, Siemens oder Böhler Uddeholm. Schwerpunkte: mathematische und physikalische Modellierungen und Simulationen.
Software Competence Center Hagenberg GmbH (33,3% Tochter der UAR)
Das SCCH bietet anwendungsorientierte Softwareforschung für die Industrie. Kunden profitieren vom Expertenwissen in den Bereichen Software Engineering and Technology, Database Technology und Knowledge-Based Technology. Diese Kombination wissenschaftlicher Disziplinen aus Informatik und Mathematik macht das SCCH einzigartig.
www.scch.at
Berichte rund um die Entwicklung von COMET
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